
Die Magnetresonanztomografie der Schulter zeigt Sehnen der Rotatorenmanschette, Gelenklippe (Labrum), Schleimbeutel, Knorpel und Knochen mit hervorragendem Weichteilkontrast – die Untersuchung der Wahl bei anhaltenden Schulterschmerzen und nach Verletzungen.
MRT-Untersuchungen bieten wir an allen drei Standorten – Diagnosehaus 3 (1030 Wien), Diagnosehaus 11 (1110 Wien) und Diagnosehaus 18 (1180 Wien) – für alle Kassen und privat an. Termine erhalten Sie meist innerhalb weniger Tage.
Online TerminIhr zuweisender Arzt kann eine Schulter-MRT unter anderem empfehlen bei:
Gut zu wissen: Der Arm wird bequem neben dem Körper gelagert – bitte tragen Sie dafür Kleidung ohne Metallteile im Schulterbereich (z. B. BH-Bügel).
Sie erhalten eine Zuweisung zur Untersuchung und vereinbaren damit im Anschluss online oder telefonisch Ihren MRT-Termin.
Bitte bringen Sie e-card, Zuweisung, Vorbefunde und Bilder der Region sowie – falls vorhanden – OP-Berichte oder Ihren Implantatausweis mit. Vor der Untersuchung füllen Sie einen kurzen Fragebogen aus. Schmuck, Uhr, Handy, Hörgeräte und metallhaltige Kleidung bleiben in der Kabine.
Sie liegen am Rücken, der zu untersuchende Arm ruht entspannt neben dem Körper in einer speziellen Schulterspule. Wichtig ist nur, die Schulter für etwa 15 bis 20 Minuten ruhig zu halten – über Kopfhörer und Gegensprechanlage sind Sie mit unserem Team in Kontakt.
Ihren Befund erhalten Sie sehr rasch – häufig innerhalb eines Werktags. Bei Bedarf organisieren wir zudem weitere Schritte (Ultraschall, CT, Röntgen) direkt im Haus.
Röntgen zeigt vor allem den Knochen, der Ultraschall die oberflächlichen Sehnen. Die MRT bildet als einzige Methode alle Strukturen der Schulter – Sehnen, Labrum, Knorpel, Knochenmark und Schleimbeutel – gleichzeitig und in der Tiefe ab. Das ist besonders vor einer Operationsentscheidung wichtig.
Nein. Für die Schulter-MRT liegt der Arm entspannt neben dem Körper – auch bei eingeschränkter Beweglichkeit ist die Untersuchung daher gut möglich.
Bei speziellen Fragestellungen (z. B. Labrumriss nach Luxation) kann vor der MRT Kontrastmittel direkt ins Gelenk gespritzt werden, um die Gelenklippe noch besser darzustellen. Ob das für Sie sinnvoll ist, entscheidet Ihr zuweisender Arzt gemeinsam mit unseren Radiologen.
Viele Implantate (z. B. Gelenksprothesen, Schrauben, Platten) sind heute MRT-tauglich. Bitte bringen Sie unbedingt OP-Berichte bzw. Ihren Implantatausweis mit – unser Team prüft Ihre Angaben anhand des Fragebogens und entscheidet individuell. Wichtig: Bei Herzschrittmachern führen wir keine MRT-Untersuchungen durch, auch wenn der Schrittmacher als MRT-tauglich gilt.