
Die Szintigrafie ermöglicht die Untersuchung der Funktionen und Strukturen von Organen und Geweben im Körper. Hierbei wird eine kleine Menge einer radioaktiven Substanz (Tracer) in den Körper eingebracht, die sich in bestimmten Organen anreichert und von einer speziellen Kamera sichtbar gemacht wird.
So können Unregelmäßigkeiten erkannt werden, oft noch bevor anatomische Veränderungen sichtbar sind. Die Szintigrafie ist dabei minimalinvasiv sowie in der Regel beschwerdefrei. Trotz der Verwendung einer radioaktiven Substanz ist die Strahlenbelastung gering.
Termin buchen
Die Szintigrafie ist ein modernes diagnostisches Verfahren, mit dem die Funktion von Organen und Geweben sichtbar gemacht wird – oft noch bevor strukturelle Veränderungen auftreten. Dazu wird eine geringe Menge einer radioaktiven Substanz (Tracer) verabreicht, die sich gezielt im untersuchten Organ anreichert. Die abgegebene Strahlung wird von einer Gamma-Kamera erfasst und in präzise Funktionsbilder umgewandelt.
Szintigrafien eignen sich besonders zur Diagnose von:
Sie ist eines der wichtigsten Verfahren zur funktionellen Diagnostik.
Die Untersuchung ist völlig schmerzfrei, abgesehen vom kurzen Einstich bei der Injektion.
Allgemein mitbringen
Die konkrete Vorbereitung hängt stark von der Untersuchungsart ab:
Der Tracer dockt an Stoffwechselprozessen oder Strukturen im Zielgewebe an. Die Funktionsverteilung zeigt frühzeitig, ob etwas nicht in Ordnung ist.
Die Untersuchungsdauer hängt vom jeweils untersuchten Organ ab. So benötigt die radioaktive Substanz bei einer Knochenszintigrafie etwa zwei bis drei Stunden, um sich überwiegend im Skelett anzureichern. Bei einer Schilddrüsenszintigrafie beträgt diese Zeit hingegen nur rund 20 Minuten. Bei bestimmten Untersuchungen, wie beispielsweise der separaten Beurteilung der Nierenfunktion, startet die Szintigrafie direkt im Anschluss an die Verabreichung des Tracers.
Nein, die Szintigrafie gilt als sicheres Verfahren. Der Tracer enthält nur eine sehr geringe Menge radioaktiver Substanz, die für den Körper ungefährlich ist und meist schnell wieder ausgeschieden wird. Das Risiko ist sehr gering, und der Nutzen der Untersuchung überwiegt in den meisten Fällen deutlich.
In der Regel sehr rasch, oft innerhalb eines Werktages. Bei dringlichen Fragen erfolgt eine sofortige fachärztliche Rückmeldung.
Wir führen im Diagnosehaus alle weiteren Schritte durch – wie zum Beispiel MRT, CT oder Röntgen. Sie erhalten klare Empfehlungen und eine persönliche Begleitung durch die nächsten Schritte.
Ja, Sie können unmittelbar danach nach Hause gehen. Wir empfehlen im Anschluss viel zu trinken, damit der Tracer schneller ausgeschieden wird.
Diagnosehaus 18: Schwaighofer & Partner Fachärzte für Radiologie OG