
Die Magnetresonanztomografie des Unterbauchs stellt Darm, Harnblase, Gebärmutter und Eierstöcke bzw. Prostata und Samenblasen sowie den Beckenboden mit hervorragendem Weichteilkontrast dar – ohne Röntgenstrahlen und daher besonders für junge Patienten und Verlaufskontrollen geeignet.
MRT-Untersuchungen bieten wir an allen drei Standorten – Diagnosehaus 3 (1030 Wien), Diagnosehaus 11 (1110 Wien) und Diagnosehaus 18 (1180 Wien) – für alle Kassen und privat an. Termine erhalten Sie meist innerhalb weniger Tage.
Online TerminTypische Gründe für eine Untersuchung sind unter anderem:
Gut zu wissen: Je nach Fragestellung ist eine kurze Vorbereitung nötig – z. B. mäßig gefüllte Blase oder bei der Darmuntersuchung das Trinken einer Kontrastlösung vor der Untersuchung.
Sie erhalten eine Zuweisung zur Untersuchung und vereinbaren damit im Anschluss online oder telefonisch Ihren MRT-Termin.
Bitte bringen Sie e-card, Zuweisung, Vorbefunde und Bilder mit. Je nach Fragestellung erhalten Sie von uns vorab Hinweise – etwa zur Blasenfüllung oder zum Trinken einer Kontrastlösung bei Darmuntersuchungen. Vor der Untersuchung füllen Sie einen kurzen Sicherheitsfragebogen aus.
Sie liegen bequem am Rücken, eine leichte Spule wird über dem Becken platziert. Bei manchen Sequenzen halten Sie kurz die Luft an. Über Kopfhörer und Gegensprechanlage sind Sie jederzeit mit unserem Team in Kontakt. Die Untersuchung dauert etwa 25 bis 35 Minuten.
Für viele Becken-Fragestellungen erhalten Sie ein gadoliniumhaltiges MRT-Kontrastmittel über die Armvene – es ist in der Regel sehr gut verträglich. Bei Darmuntersuchungen kann zusätzlich ein Medikament zur kurzzeitigen Ruhigstellung der Darmbewegung gegeben werden.
Ihren Befund erhalten Sie sehr rasch – häufig innerhalb eines Werktags. Bei Bedarf organisieren wir zudem weitere Schritte (Ultraschall, CT, Röntgen) direkt im Haus.
Das hängt von der Fragestellung ab: Meist genügt eine mäßig gefüllte Blase, bei der Darm-MRT (MR-Enterografie) trinken Sie vor der Untersuchung eine Kontrastlösung. Unser Team informiert Sie bei der Terminvereinbarung genau über die für Sie nötige Vorbereitung.
Die MRT ist die beste bildgebende Methode zur Darstellung tief infiltrierender Endometrioseherde und ergänzt den gynäkologischen Ultraschall – besonders zur Operationsplanung. Ein negativer MRT-Befund schließt kleine, oberflächliche Herde allerdings nicht völlig aus.
Eine spezielle MRT-Untersuchung des Dünndarms, z. B. bei Morbus Crohn: Nach dem Trinken einer Kontrastlösung sind die Darmschlingen gut entfaltet und Entzündungen, Engstellen oder Fisteln lassen sich strahlenfrei beurteilen – ideal für regelmäßige Verlaufskontrollen.
Ja, grundsätzlich schon. Bei bestimmten gynäkologischen Fragestellungen kann ein bestimmter Zyklustag jedoch die Beurteilung verbessern – besprechen Sie das bitte mit Ihrem zuweisenden Arzt oder unserem Team bei der Terminvereinbarung.
Die Chefarztpflicht hängt von Ihrer Krankenkasse ab:
Wenn eine Bewilligung abgelehnt wird, bieten wir MRT-Untersuchungen im Diagnosehaus 3 auch privat an.